Kann ich auch defektes oder angelaufenes Silber verkaufen?

Ja, defektes oder angelaufenes Silber ist beim Verkauf keineswegs ein Ausschlusskriterium – ganz im Gegenteil. Viele Menschen besitzen alte oder beschädigte Silberstücke, die nicht mehr getragen oder verwendet werden, aber dennoch einen substanziellen Materialwert haben. Kratzer, Dellen, gebrochene Verschlüsse oder angelaufene Oberflächen beeinträchtigen den Silbergehalt nicht und spielen bei der Wertermittlung kaum eine Rolle.
Juwelier Bahr in Kiel bewertet Silber ausschließlich nach Feingehalt, Gewicht und – sofern relevant – eventuellem Sammlerwert. Die Reinheit des Silbers (z. B. 925er oder 800er) kann auch bei beschädigten Objekten zuverlässig bestimmt werden, etwa mit Hilfe von Röntgenfluoreszenz oder Säuretests. So erhalten Sie ein faires Angebot, unabhängig davon, ob das Stück noch intakt ist oder nicht.
Insbesondere bei Erbstücken, Altbeständen oder Haushaltsauflösungen findet sich häufig sogenanntes „Bruchsilber“. Darunter versteht man Silberschmuck, Bestecke oder Dekorationsobjekte, die nicht mehr vollständig oder funktionsfähig sind. Auch diese Objekte können bei entsprechender Silberlegierung problemlos verwertet werden. Selbst einzelne, beschädigte Teile wie ein Löffelgriff oder ein zerdrückter Armreif können einen nicht unerheblichen Materialwert haben.
Auch das sogenannte Anlaufen – die typische Schwarzfärbung bei Silber – ist völlig unproblematisch. Es handelt sich um eine natürliche Oxidation und beeinträchtigt nicht den Feingehalt. Im Gegenteil: Wir empfehlen, auf das Polieren oder Reinigen zu verzichten, da dabei versehentlich Punzen entfernt oder Oberflächen beschädigt werden könnten. Unser Fachpersonal übernimmt eine schonende Prüfung und – falls notwendig – eine sachgerechte Reinigung.
Bringen Sie Ihre defekten oder angelaufenen Silberstücke einfach mit – wir beraten Sie ehrlich, kostenfrei und ohne Verkaufsdruck. So verwandeln Sie ungenutzte Objekte in bares Geld – professionell, sicher und diskret.