Der Unterschied zwischen echtem Silber und versilberten Gegenständen ist für den Laien nicht immer leicht zu erkennen – aber für die Bewertung entscheidend. Echtsilber besteht zu einem hohen Anteil aus reinem Silber, meist 925er (Sterling), 835er oder 800er Silberlegierungen. Diese Legierungen enthalten zwischen 80 % und 92,5 % reines Silber. Sie sind in der Regel mit einer Punze gekennzeichnet, etwa „925“, „Sterling“ oder „800“.
Versilberte Gegenstände hingegen bestehen aus einem preisgünstigeren Grundmaterial – meist Kupfer, Messing oder Edelstahl – das nur mit einer dünnen Silberschicht überzogen ist. Die Silberauflage ist in Mikrometern angegeben und macht nur einen Bruchteil des Gewichts aus. Typische Kennzeichnungen sind „90“, „100“ oder „150“, was auf die Silberauflage hinweist – nicht auf den Feingehalt.
Während echtes Silber nach Gewicht und Feingehalt bewertet und vergütet wird, besitzen versilberte Objekte meist nur einen geringen Materialwert. Ein wirtschaftlicher Ankauf lohnt sich in der Regel nur bei größeren Mengen, besonderen Herstellern oder gestalterisch hochwertigen Objekten. Dennoch prüfen wir bei Juwelier Bahr auch versilberte Einlieferungen sorgfältig – zum Beispiel bei Erbschaften oder umfangreichen Haushaltsauflösungen.
Unsere Empfehlung: Bringen Sie alle Stücke zur Prüfung mit – wir erkennen sofort, ob es sich um echtes Silber oder versilbertes Material handelt. Die Analyse ist kostenlos und unverbindlich. Wenn ein Ankauf nicht möglich ist, erklären wir Ihnen transparent den Grund. So gehen Sie kein Risiko ein und erhalten Klarheit über den tatsächlichen Wert Ihrer Objekte – egal ob Silber oder versilbert.