Schmuck als Geldanlage

Schmuck als Geldanlage

In Krisenzeiten und bei fallenden Zinsen spielen viele mit dem Gedanken, ihr Geld in Schmuck anzulegen. Dieser Plan hat Vor- und Nachteile.

Gold als sichere Bank

Zunächst kommt es darauf an, in welches Material man investiert. Gold gilt als wertstabil und ist vor allem bei Währungsschwankungen eine sichere Anlage. Zusammensetzung und Gewicht bestimmen den Preis. Der steigt, steht oder fällt mit dem aktuellen Tageskurs. Der Wiederverkauf ist also relativ berechenbar – vorausgesetzt man wendet sich an einen seriösen Käufer. Wie Sie Betrüger entlarven, erfahren Sie hier:
https://www.juwelier-bahr.de/gold/goldankauf-betrueger-erkennen/

Risiko Diamanten

Bei Diamanten ist die Lage deutlich komplizierter. Der Wert setzt sich aus Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff zusammen. Ein Laie kann dies kaum einschätzen. Der Gang zum Fachmann ist also Pflicht. Qualität und Authentizität sollte man sich anhand eines offiziellen Gutachtens bestätigen lassen. Dieses dient auch als Nachweis für die Versicherung, falls das teure Stück gestohlen wird. Eine Preisgarantie ist das Gutachten jedoch nicht. Denn handelt es sich nicht gerade um ein besonders seltenes oder berühmtes Exemplar, lässt sich kaum absehen, ob Diamanten im Wert steigen. Beim Verkauf geht es darüber hinaus oft nur um den Stein. Eine hübsche Fassung ist oftmals nur Deko und erzielt keinen Geldwert. Das Gleiche gilt in der Regel für Goldschmuck: Ein Händler zahlt normalerweise nur den Goldpreis, nicht die Verarbeitung und Gestaltung.

Werterhalt statt Wertsteigerung

Wer also in Schmuck als Geldanlage investieren will, sollte gezielt auf historische Stücke oder Juwelen mit Seltenheitswert setzen. In den meisten anderen Fällen sollte man nicht damit rechnen, Gewinne zu erzielen. Ein Werterhalt ist die beste Aussicht. Hinzu kommen jedoch die Freude am Tragen der Juwelen und der emotionale Wert. Letzterer kann sich im Laufe der Zeit im Gegensatz zum Geldwert ins Unermessliche steigern. Das sollen klassische Wertanlagen wie Aktien erst einmal nachmachen.